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Fokus auf Baugenehmigung

  • Autorenbild: Alain Weber
    Alain Weber
  • 29. Juli 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 28. Aug. 2025


Auf was achten wir bei einer Baueingabe im Besonderen?


Das Bauwesen wird immer komplexer und die Vorschriften bei einer Baueingabe in der Schweiz immer wie vielfältiger. Da lohnt es sich, von Anfang an bei der Planung von Bauprojekten den Überblick zu behalten und sich auf das eigentliche Ziel zu fokussieren: Das Erlangen der Baugenehmigung.


Bei unseren über 20 Projekten die wir für Kunden in der Schweiz mit planen durften konnten wir wertvolle Erfahrungen sammeln, insbesondere in Bezug auf die Baueingabe. Die Baueingabepläne sind die Pläne, welche von der Behörde am genausten studiert und kritisch begutachtet werden. Deshalb lohnt es sich, diese Pläne von Anfang an korrekt zu zeichnen. Für den graphischen Teil der CAD-Pläne orientieren wir uns deshalb an der Norm SIA 400 (Planbearbeitung im Hochbau). Diese Norm liefert einen guten Leitfaden um alle nötigen Informationen in den Plänen darzustellen.



Exakte Vermessung immer wichtiger


Was mir in den letzten Jahren aber besonders aufgefallen ist, dass in der Schweiz der Umgang mit dem gewachsenen Terrain (GT) und dem neuen Terrain (NT) besonders genau geprüft wird. Es ist äusserst wichtig, das Gelände mit 20 cm Höhenkurven vom Geometer vermessen zu lassen, und diese Aufnahme sehr exakt in den Plänen zu übernehmen. Beim Ausstecken des Bauwerks während der Baueingabe wird nämlich das Terrain erneut von Geometer offiziell überprüft und es darf dann keine grössere Abweichung zwischen Plan und Realität geben als rund 5cm.


Die meisten Projekte sind ja auch durch die maximale Gebäudehöhe begrenzt, welche jeweils vom gewachsenen Terrain aus gemessen wird. Oftmals kommt es aber auch vor, dass das bestehende Terrain schon einmal aufgeschüttet wurde und in solchen Fällen spricht man dann vom massgebenden Terrain, welches oftmals um Jahrzehnte zurückliegt. Das massgebende Terrain sollte man sich vom Geometer geben lassen oder wenn man Glück hat kann man es aufgrund von alten Plänen rekonstruieren.


Ganz allgemein ist meine Herangehensweise bei einer Baueingabe in der Schweiz, von Anfang an möglichst exakt zu arbeiten um dann während des Planungs- und Eingabeprozesses möglichst ohne Nachbearbeitung durchzukommen und einen effizienten Projektablauf zu garantieren.


Alain Weber, Architekt
Alain Weber, Architekt

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Alain Weber, Architekt

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